Bericht von der Mitgliederversammlung des Evangelischen Krankenpflegeverein Tuttlingen e. V. am 19.04.2018

Die Arbeit des Evangelischen Krankenpflegevereins gewinnt durch alternde Gesellschaft an Bedeutung

Der Evangelische Krankenpflegeverein Tuttlingen e. V. mit seinen 660 Mitgliedern gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Vorsitzende Dr. Gesine Plener sagte bei der Mitgliederversammlung, dass der Verein ein großes Augenmerk auf die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter legt, damit die zu Betreuenden qualifiziert und professionell versorgt werden.

Die Aufgaben des Vereins haben drei Schwerpunkte: Der Verein ist Träger der evangelischen Nachbarschaftshilfe, ermöglicht die Altenseelsorge und fördert die Arbeit der evangelischen Sozialstation. Mit Zunahme der Zahl an älteren Menschen gewinnen alle drei Gebiete an Bedeutung. Der Verein sorgt für Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter, um die zu Betreuenden qualifiziert und professionell zu versorgen.

Brigitte Morlock, Geschäftsführerin der Nachbarschaftshilfe, berichtete von der komplexen Rechnungstellung und Organisation. Die Nachbarschaftshilfe mit 140 Mitarbeiterinnen und 50 000 Einsatzstunden pro Jahr muss gut strukturiert sein. Elke Jung, Einsatzleiterin, sprach über die Fortbildung, die den Haushalten zu Gute kommt.

Stefanie Faitsch stellte sich als neue Pflegedienstleitung der Evangelischen Sozialstation vor und berichtete von der Arbeit des Jahres 2017 und den Zielen für 2018. Im Jahre 2017 fand wieder eine Qualitätsprüfung statt. Es konnte wiederum die Note "sehr gut" erreicht werden, und spreche für die gute Arbeit, die die Schwestern und Pfleger tagtäglich machen.

Karin Linnemann ist für die Finanzen und die Mitgliederverwaltung zuständig und erläuterte die Ausgaben und Einnahmen des Vereins. Bei der Rechnungsprüfung durch Evelyn Hänsel gab es keine Beanstandung.

Ein besonderes Lob gab es für die engagierte Arbeit von Brigitte Morlock und Karin Linnemann.

Nach den Regularien hielt Stefan Würfel, der Leiter der Psychologischen Beratungsstelle, noch einen Vortrag über die Arbeit der Beratungsstelle. Menschen in schwierigen Lebenssituationen wie Ehekrisen, Partnerschaftsproblemen, Verlust naher Angehöriger und Problemen mit den Kindern finden hier Hilfe.