Bericht von der Mitgliederversammlung des Evangelischen Krankenpflegeverein Tuttlingen e. V. am 11.04.2019

Die Arbeit des Evangelischen Krankenpflegevereins nimmt durch die demographische Entwicklung immer mehr zu

Bei der Mitgliederversammlung des Evangelischen Krankenpflegevereins zeigte die 1. Vorsitzende, Dr. Gesine Plener, dessen Aufgaben auf. Der Verein ist Träger der Nachbarschaftshilfe, er ermöglicht die Evangelische Altenseelsorge und fördert die Arbeit der Evangelischen Sozialstation.

Viele Haushalte in Tuttlingen sowie in den Gemeinden Neuhausen o. E. und Rietheim-Weilheim werden täglich von der Nachbarschaftshilfe betreut. Dabei haben die 120 Frauen und drei Männer 2018 mehr als 50 000 Einsatzstunden geleistet. Die Aufgaben werden stetig mehr, da die Zahl älterer Menschen zunimmt. Um die vielfältigen weiterhin Aufgaben leisten zu können, braucht der Krankenpflegeverein neue Mitglieder. 2020 feiert die Evangelische Nachbarschaftshilfe Tuttlingen, die größte Nachbarschaftshilfe im Landkreis, ihr 50-jähriges Bestehen.

Stefanie Faitsch, Pflegedienstleitung der Sozialstation, sprach von einer "starken Auslastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter". Zusätzlich seien 500 Beratungsgespräche für Pflegegeldempfänger geführt und 16 800 Essen auf Rädern an 70 Haushalte ausgeliefert worden. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen habe die Arbeit der Sozialstation mit der Gesamtnote "sehr gut" bewertet.

Um die Rechnungslegung des Krankenpflegevereins kümmert sich Karin Linnemann. Rechnungsprüferin Evelyn Hänsel bestätigte die ordnungsgemäße Buchführung. Daraufhin wurden die Rechnerin des Vereins, Karin Linnemann, die Geschäftsführerin der Nachbarschaftshilfe, Brigitte Morlock, und der Vereinsvorstand einstimmig entlastet.